Konferenz über Tränensäcke

die Konferenz ueber Traenensaecke und Augenringe
Tränensäcke nennt man die deutlich erkennbaren Schwellungen, die direkt unter dem Auge auftreten und im schlimmsten Fall bis zum Jochbein hinunterreichen können. Oft sieht man sie auch in Kombination mit dunklen Augenringen.

Wie entstehen Tränensäcke?

Es gibt zweierlei Arten von Tränensäcken: einmal die genetisch bedingten und jene, die durch einen ungesunden Lebensstil entstehen.

Tränensäcke sind sehr oft typische Alterungserscheinungen. Die Haut verliert über die Jahre mehr und mehr an Spannkraft. Gerade die dünne, empfindliche Haut der Augenpartie ist davon betroffen. Sie sackt ab und die kleinen Säcke entstehen durch herunter rutschendes Fett oder durch Ansammlung von Flüssigkeit. Doch ein Tränensack ist nicht gleich Tränensack. Es ist nämlich für die spätere Behandlung sehr wichtig, ob sich Fettablagerungen in den Säckchen abgesetzt haben, oder Flüssigkeit.

Tränensäcke durch Fettablagerungen

Diese Art von Tränensäcken ist genetisch bedingt, also erblich. Leiden Eltern und Großeltern unter dieser Art von Tränensäcken, hat man schon fast verloren, denn in diesem Fall darf man damit rechnen, sich später auch damit herumplagen zu müssen. Cremes und Seren helfen bei genetisch bedingten Tränensäcken auch nur bedingt.

Tränensäcke durch Flüssigkeitsansammlung

Diese Tränensäcke sind die „Guten“. Sie entstehen durch die Ansammlung von Wasser. Die Schwellungen tauchen urplötzlich auf, verschwinden allerdings auch wieder und lassen sich hervorragend mit Hausmitteln und Cremes gegen Tränensäcke und Augenringe behandeln. Auch hier hat Bbvb.org wieder Empfehlungen für Mittel gegen Tränensäcke und Augenringe ausgesprochen. Übrigens: Auch die hässlichen, dunkelblauen Augenringe, die vielen Menschen zu schaffen machen, sind nichts als Wasseransammlungen und lassen sich sehr gut behandeln.

Tränensäcke sind in der Regel harmlos. Sie sind zwar optisch ein Ärgernis, aber keine Gefahr für die Gesundheit. Nur in ganz seltenen Fällen kann eine geschwollene Augenpartie auf Entzündungen, wie zum Beispiel das schmerzhafte Gerstenkorn, eine Allergie oder Nierenschwäche hinweisen. Entstehen Tränensäcke urplötzlich von einem Tag auf den anderen und verschwinden nicht, sollte um Krankheiten auszuschließen ein Arzt aufgesucht werden.

Neben dem Alterungsprozess und den genetischen Anlagen können noch etliche Faktoren zu der Entstehung der Tränensäcke beitragen. Dazu gehören unter anderem:

  • wenig Schlaf oder Schlafstörungen
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholgenuss
  • ungesunder Lebensstil
  • stark salzhaltige oder fette Speisen
  • Stress

Kann Creme bei Tränensäcken helfen?

Tränensäcke können mit Creme nicht vollständig verhindert werden, insbesondere die Tränensäcke, die durch Fettablagerungen entstehen. Es gibt aber durchaus passende Cremes, die auf die Hautpartie kühlend, zusammenziehend und vor allen Dingen abschwellend wirken und so Tränensäcke gut bekämpfen können.
Die Kombination verschiedener Inhaltsstoffe ist maßgeblich für eine Wirksamkeit der Cremes verantwortlich. Die Creme sollte in der Lage sein, die :

  • abschwellend auf die Haut zu wirken
  • die Lymph-Zirkulation ankurbeln
  • die Haut aufzupolstern
  • die Haut zuverlässig mit Feuchtigkeit zu versorgen
  • sie sollte speziell für die empfindliche Augenpartie vorgesehen sein

Eine normale Tages- oder Nachtpflege ist gegen Tränensäcke nicht ausreichend. Neben speziellen Cremes gegen dieses optische Problem sollte jedoch immer eine gute Tagespflege angewendet werden, um den Rest der Haut gesund und straff zu halten und sie mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen.

Welche Cremes eignen sich bei Augenringen oder Tränensäcke?

Es gibt eine Vielzahl an guten Produkten zur Vorbeugung und Behandlung. Diese Cremes enthalten erprobte Wirkstoffe wie die unverzichtbare Hyaluronsäure. Aber auch Pflegestoffe wie verschiedene Pflanzenextrakte, Jojoba-Öl, Vitamin C und Peptide sind wichtige Bestandteile einer guten Creme.
Maßgebend für den Erfolg ist nicht nur die Auswahl der Creme, sondern die regelmäßige Anwendung.
Die Haut sollte vor der Anwendung richtig vorbereitet werden. Dazu gehört eine sanfte, aber gründliche Reinigung. Das Tages Make-up sollte jeden Abend gründlich entfernt und die Haut mit einem milden Waschgel oder einer sanften Reinigungslotion gereinigt werden. Dann erst wird die Creme gegen Tränensäcke sanft aufgetragen und leicht ein geklopft. Gesichtswasser und Co. sollten unbedingt alkoholfrei sein, da Alkohol die Haut zusätzlich austrocknen kann.

Tipps und Tricks gegen Tränensäcke und Augenringe

  1. Ganz wichtig im Kampf gegen Tränensäcke ist ausreichend Flüssigkeitszufuhr, eine gesunde Ernährung und genügend Schlaf.
  2. Eine gute Tagescreme, mit Pflegestoffen, pflegt und glättet die Haut. Eine Creme gegen Tränensäcke verhindert und beseitigt die Schwellungen.
  3. Ein Coldpack griffbereit im Eisschrank verspricht schnelle Hilfe gegen Tränensäcke. Durch die Kälte zieht sich die Haut zusammen und die Schwellung vermindert sich.
  4. Esslöffel im Gefrierschrank aufbewahrt hilft ebenfalls gegen Tränensäcke und dunkle Augenringe. Die Löffel bei Bedarf herausholen und die Wölbung auf die Lider legen. Einige Minuten wirken lassen.
  5. Benutzte Schwarztee und Grünteebeutel nicht wegwerfen, sondern einfrieren. Für 20 Minuten auf die Augen gelegt, helfen auch sie, dunkle Augenringe und Tränensäcke zu vermindern.
  6. Gurken- und Kartoffelscheiben, gekühlt aus dem Kühlschrank sind auch eine äußerst wirksame Methode, mit den lästigen Augenringen und Tränensäcken fertig zu werden.

OP gegen Tränensäcke

Bei genetisch bedingten Tränensäcken und bei hartnäckigen Tränensäcken, die einfach nicht mehr verschwinden möchten, entscheidet sich manch ein Betroffener für eine OP.
Bei diesem Eingriff wird eine sogenannte Unterlidstraffung oder auch Augenlidstraffung vorgenommen. Tränensäcke lassen sich leicht chirurgisch entfernen, der Fachbegriff für die OP’s ist die Lidplastik. In Deutschland ist diese Art der Operation mittlerweile zur Routine geworden. Nicht wenige nehmen die leichten Risiken wie Blutungen oder Störung der Wundheilung, wie sie bei jeder OP vorkommen können, in Kauf, um die ungeliebten Schlupflider, Falten oder Tränensäcke loszuwerden.

Bei der Tränensack-OP wird nach örtlicher Betäubung oder wahlweise unter Vollnarkose mit dem Skalpell ein Schnitt am unteren Lidrand gesetzt. Der Schnitt wird so gelegt, dass der untere Wimpernkranz die zukünftige, leichte Narbe vollends verdeckt. Dann wird die Fettansammlung und überschüssiges Gewebe im Inneren des Tränensacks entfernt. Die überdehnte Haut des Tränensacks wird gekürzt und sorgfältig vernäht. Danach erhält der Patient noch eine Heilsalbe, die er selbst auf die Wunde auftragen kann.

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