Konferenz über Wimpernseren

die Konferenz ueber Wimpern

Die Wirksamkeit eines Wimpersserums hängt sehr stark von den verwendeten Inhaltsstoffen ab. Die meisten Seren enthalten Prostaglandine oder alternative Stoffe, die die Wurzeln der Wimpern stimulieren. Diese Wirkstoffe wirken auf den natürlichen Wachstums- und Lebens-Zyklus der einzelnen Wimper ein, unabhängig des Alters, der Ernährung oder Beeinflussung verschiedener Medikamente, die eine kürzere Lebensdauer und Dichte der Wimpern als Nebenwirkung auslösen können. Die Webseite Bbvb.org hat empfehlenswerte Wimpernseren unter strengen Kriterien und Recherchen bekanntgegeben.

Die Entdeckung des Wirkstoffes, der zu einem verstärkten Wachstum und Dichte der Wimper verhilft, geschah im Jahr 2001 mehr oder weniger aus Zufall in der Augenheilkunde. Patienten, die an einem Glaukom litten, erhielten zur Behandlung Augentropfen mit dem Wirkstoff Bimatoprost. Bimatoprost gehört zu der Gattung der Prostaglandine, der Gewebshormone. Wochen nach der Behandlung mit diesen Augentropfen stellten die Patienten plötzlich ein verstärktes Wachstum und eine Verdichtung der Wimpern bei sich fest. Die Pharmaindustrie reagierte sofort und im Jahr 2008 kam das erste Wimpernserum auf den Markt.

Wimpernseren wirken allerdings nur optimal, wenn sie in Kombination mit wertvollen Pflegestoffen angeboten werden, die die einzelnen Härchen mit den notwendigen Nährstoffen versorgt und sie gesund erhält.

Inhaltsstoffe

In den auf dem Markt erhältlichen Wimpernseren kommen künstlich hergestellte Prostaglandine zum Einsatz. Zu finden sind sie meist in den Produkten, die einen „besonders schnellen“ Erfolg versprechen. Wer dem Einsatz dieser Wirkstoffe etwas skeptisch gegenüber steht oder sehr empfindliche Augen hat, kann leicht anhand der Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Verpackung erkennen, ob Prostaglandine enthalten sind. Prostaglandine kommen unter folgenden Namen:

  • Iloprost
  • Misoprost
  • Isopropyl-Cloprostenat
  • Latenoprost
  • Methylamido-Dihydro-Noralfaprostal
  • Dechloro-Dihydroxy
  • Alprostadil

Der Hauptwirkstoff von Wimpernseren, die keine Prostaglandine enthalten, sind Aminosäuren, beziehungsweise Peptide. Wimperseren mit Peptiden haben die gleiche Wirkweise. Die beiden Peptide, die für Seren verwendet werden sind:

  • Myristoyl Pentapeptide-17
  • Biotinoyl Tripeptide-1

Beide Seren, mit Prostaglandine oder ohne, verfügen im besten Fall noch über eine Reihe von Pflegestoffen, welche die Wimpern pflegen und gesund erhalten.

  • Hyaluronsäure um die Wimpern mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Panthenol versorgt die Härchen ebenfalls mit Feuchtigkeit und hält sie geschmeidig.
  • Glycerin für die Feuchtigkeit
  • Koffein wird zur Gefäßweitung und Nährstoffversorgung eingesetzt
  • Biotin wird zur Förderung des Zellstoffwechsels benötigt.
  • Vitamin E oder Tocopherol zur Neutralisierung freier Radikale.
  • Kollagen zur Stärkung der Haarstruktur.
Pro und Kontra des Wirkstoffs Prostaglandine: Wimperseren, die ohne Prostaglandine angeboten werden, brauchen in der Regel länger, bis sich der erwünschte Erfolg von längeren und dichteren Wimpern einstellt. Dafür sind sie wesentlich verträglicher und für Personen mit empfindlichen Augen oder Kontaktlinsenträgerinnen besser geeignet, da sie die Augen nicht reizen.

Wimpernseren: Wirkung oder Geldverschwendung?

Ein gutes Wimpernserum hilft tatsächlich zu volleren, dichteren Wimpern. Das auf die Lidränder aufgetragene Serum stimuliert die Haarwurzel und die Haarfollikel. Die Wachstumsphase der Wimpern wird verlängert, sie fallen nicht so schnell aus. Dadurch stehen mehr Wimpern nebeneinander, die Wimpern wirken dichter. Auch auf die Wimpernlänge und die Form haben Seren eine positive Wirkung.

(Quelle: https://www.offenerbrief.org/wimpernserum-beurteilung/)

Allerdings können Wimpernseren, insbesondere diejenigen, welche Prostaglandine enthalten, auch Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Zwar sind die auf dem Markt erhältlichen Wimpernseren augenärztlich als auch dermatologisch auf Haut- und Augenverträglichkeit getestet. Nicht jede Frau reagiert jedoch gleich auf ein und dasselbe Produkt. Folgende Nebenwirkungen können bei der Verwendung von Wimpernseren unter anderem auftreten:

Verfärbungen des Lidrandes, der Lider und der Iris. Deshalb sollte das Produkt bei der Anwendung nicht ins Auge gelangen.

  • Brennen
  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Kurzfristige Sehstörungen, wenn das Produkt mit dem Auge in Kontakt kommt
  • Tränenfluss
  • Lidrandentzündungen
  • Trockene Augen und damit verbunden Druck- oder Fremdkörpergefühl im Auge

Die 15th European Conference beschäftigte sich auch mit der Wirksamkeit von Cremes gegen Augenringe und Tränensäcke. Auch hier gibt es eine Vielzahl an Produkten, die eine Verbesserung des Problems versprechen. Tränensäcke sind ein kosmetisches Problem. Sie lassen das Gesicht müde und alt wirken.

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